G E S C H Ä F T S O R D N U N G

des Vorstandes - Aufgabenverteilung

 

 

Fassung vom 23.09.1988

 

1.    Der 1. Vorsitzende

 

Ihm obliegt besonders die Beobachtung und Betreuung der Gesamtorganisation und ihre richtige Lenkung.

Er vertritt den Verband in allen Angelegenheiten nach außen al­lein.

 

Bei seiner Verhinderung vertreten ihn in Außenaufgaben der Stell­vertreter a), der Stellvertreter b), der Kassenwart und der Ge­schäftsführer jeweils zu zweit.

Bei kreisverbandsinternen Aufgaben der jeweils für das Sachgebiet zuständige Vertreter.

 

Bei Schreiben nach außen und bei Kreisrundschreiben müssen stets zwei Unterschriften von Mitgliedern des geschäftsführenden Vor­standes getätigt werden.

 

 

2.    Die gleichberechtigten Stellvertreter

 

a)    In Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer, die direkte Verwaltungsarbeit, wie Mitgliederverwaltung, Aufnahmen, Statistik, Versicherung und laufende Postregulierung.

 

b)    In Zusammenarbeit mit dem Schriftwart, die Vorbereitungen von Sitzungen und Versammlungen, Werbung, Spartenaufbau und Verbindung mit allen Ausschüssen, Sparten und dem Bereich Presse.

 

 

3.    Der Geschäftsführer

 

Ihm obliegt in Zusammenarbeit mit dem Stellvertreter a) die ge­samte Verwaltung, einschließlich der Erstellung der Jahresrechnun­gen. Ebenso der Ausbau der Geschäftsstelle und die gesamte Materi­albestellung.

 

 

4.    Der Kassenwart

 

In sein Aufgabengebiet gehört die Verwaltung der Beitrags- und Ordnungsgelder sowie aller weiteren Einnahmen, einschließlich der durchlaufenden Beträge.

 

Außerdem hat er die Begleichung der entstehenden Verpflichtungen des Verbandes sowie die Abrechnung der internen Verwaltungskosten vorzunehmen.

 

Alle eingehenden Rechnungen sind dem Kassenwart über die Ge­schäftsstelle zuzuleiten, wo diese erst, ebenso wie alle Kosten­rechnungen durch den 1. Vorsitzenden, oder im Falle seiner Verhin­derung von einem der gleichberechtigten Stellvertreter (dieser darf nicht gleichzeitig Kassenwart sein), abgezeichnet werden müs­sen.

 

Die Abrechnung der Vorstandsmitglieder und Funktionsinhaber müssen möglichst jeweils am Monatsende vorgenommen werden.

Es sind dabei die gültigen Spesensätze und Fahrgeldbestimmungen zu berücksichtigen.

 

Der Passwart rechnet monatlich die vereinnahmten Gebühren für Passausstellungen und Verkauf von Spielberichtsbögen sowie Versiche­rungszahlungen mit dem Kassenwart ab.

Die o. g. Einnahmen durch den Passwart dürfen nicht anderweitig ver­rechnet werden (Spesenrechnung etc.).

 

 

5.    Der Schriftwart

 

Er arbeitet mit dem Stellvertreter b) zusammen und ist darüber hinaus insbesondere zuständig für Protokolle von Verbandstagen und Vorstandssitzungen.

 

 

6.    Der Pressewart

 

Ihm obliegt die Darstellung des Verbandes im amtlichen Organ "Sport im Betrieb", in der Tages- sowie Fachpresse.

Weiterhin die Überprüfung und Ordnung aller Mitteilungen, Berichte und Tabellen.

 

Er überwacht deren richtige Behandlung durch die Presse. Seine Aufgabe ist es, den Kontakt mit der gesamten Presse gut zu gestal­ten.

 

 

7.    Der Passwart

 

Sein Aufgabengebiet umfasst das gesamte Passwesen des BKV Düssel­dorf. Er ist allein zuständig für das Ausstellen bzw. Umschreiben von Spielerpässen, und zwar für alle Sparten, die Wettkampfrunden durchführen.

 

Er führt nach Absprache mit dem geschäftsführenden Vorstand eine Zentralkartei aller aktiven Sportler(innen).

Abgemeldete Spieler(innen) sind 1 Jahr weiterzuführen.

 

Die Spielerpässe sind ausschließlich bar beim Passwart zu bezahlen. Er ist auch für den Verkauf von Spielberichtsbögen zuständig.

 

Der Passwart rechnet monatlich mit dem Kassenwart ab.

 

 

 8.   Der Sportwart

 

In sein Aufgabengebiet fällt die Überprüfung der Spielordnungen der einzelnen Fachsparten hinsichtlich der Satzung und der höher­gestellten Ordnungen.

Ebenso sind die Ordnungsgeld-Kataloge der Sparten zu überprüfen.

 

Ihm obliegt die Beantragung von, für den BKV Düsseldorf notwendig erscheinenden Anhängen an die Spielordnungen, die vom BSVN erlas­sen und für den BKV Düsseldorf gültig sind.

Die Anhänge sind gemeinsam mit dem jeweiligen Fachwart zu erarbei­ten.

 

Im übrigen ist er Bindeglied zwischen den Sparten und dem ge­schäftsführenden Vorstand.

 

 

 9.   Der Jugendwart

 

Ihm obliegt, in Zusammenarbeit mit der Frauenwartin, die Durchfüh­rung von familiengerechtem Sport- und Spielbetrieb.

 

Er organisiert sportliche Jugendtage und soll den BSG/SGen, die Jugendliche in ihrem Verein haben, Hilfen geben, diese unter sportlichen Gesichtspunkten zu führen.

 

Die Angebote und Aktionen der Fachschaften bei denen der BKV, der BSVN oder der WBSV Mitglied sind, sind besonders zu beachten und in die Planungen mit einzubeziehen.

 

 

10.  Die Frauenwartin

 

Ihr obliegt, in Zusammenarbeit mit dem Jugendwart, die Durchfüh­rung von familiengerechtem Sport- und Spielbetrieb.

 

Ihr obliegt nicht in erster Hinsicht die Betreuung der aktiven Sportlerinnen des BKV Düsseldorf, da diese im allgemeinen Sportbe­trieb voll integriert sind.

 

Vielmehr fällt in ihr Aufgabengebiet, sportliche Aktivitäten auf Kreisebene oder darüber hinaus in den Sportarten zu organisieren, die speziell von Frauen betrieben werden.

 

Sie hat sich, ebenso wie der Jugendwart, an den Programmen der Partnerverbände zu orientieren.

 

 

11.  Die Ausschüsse

 

Alle Ausschüsse haben einen selbständigen, aber nicht eigenständi­gen Aufgabenbereich. Sie sind, vertreten durch den jeweiligen Fachwart, direkt dem geschäftsführenden Vorstand verantwortlich.

 

Eigene Kassen und Beiträge gibt es in den Ausschüssen grundsätz­lich nicht.

 

Ausnahmen müssen ausdrücklich und schriftlich vom geschäftsführen­den Vorstand genehmigt werden.

 

In allen Ausschüssen hat der geschäftsführende Vorstand Sitz und Stimme. Ebenso hat der Sportwart Sitz und Stimme.

Sie sind allerdings nicht berechtigt an Abstimmungen teilzunehmen.

 

Bei Entscheidungen der Ausschüsse über Verstöße gegen die Spiel- oder Sportordnung, gegen Verbandsordnung und Satzung, müssen stets die Betroffenen geladen oder gehört werden.

 

Entscheidungen ohne diese Voraussetzungen sind ungültig und müssen neu verhandelt werden.

 

Die Sportausschüsse haben sich in ihren Entscheidungen an der Spielordnung der jeweiligen Sparte sowie an den übergeordneten Satzungen zu orientieren.

 

Die Fachwarte haben mit dem Sportwart zusammenzuarbeiten.

 

 

12.    Gültigkeit

 

Diese Geschäftsordnung ist für alle Mitglieder des geschäftsfüh­renden Vorstandes, des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes bindend und hat Gültigkeit ab dem 23. September 1988.

 

Beschlossen auf der Sitzung des erweiterten Vorstandes am 22.09.1988.